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Axel Springer Preis 2007

 
Axel-Springer-Preis 2007, Kategorie Hörfunk, Platz 1

»Chartbreaker aus der Provinz«

gesendet am 27. Februar 2006
Deutschlandfunk

Kilian Kirchgeßner

 

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Auszug aus der Laudatio von Jürgen Köster:

Kilian Kirchgeßner berichtet als Korrespondent für deutsche Medien aus Tschechien und der Slowakei. Er ist Absolvent der Deutschen Journalistenschule in München. Studiert hat er in München und Prag. Seine Berichte und Reportagen sind vor allem im Deutschlandfunk zu hören. Außerdem schreibt er für eine Reihe von Printmedien von der »Zeit« bis zur »Financial Times Deutschland«.

Fast 200.000 Einträge in deutscher Sprache erhalten Sie, wenn Sie die Wörter »Lied« und »Rosamunde« googeln. Das Lied gibt es in zig Sprachversionen. Es wurde in über 100 Filmen und TV-Serien gespielt und kennen tut es eigentlich jeder. Aber wussten Sie, dass es sich um eine tschechische Melodie handelt? »Chartbreaker aus der Provinz« ist eine Reportage über die Entstehung des Millionensellers.

Kilian Kirchgeßner ist eine herausragende Radioreportage gelungen. Stets kurzweilig, dabei durchaus informativ und nie für eine Sekunde langweilig. Der Autor setzt dem Lied und dem Komponisten Jaromir Vejvoda ein Denkmal. Die Jury war sich einig, dass Kilian Kirchgeßner der diesjährige erste Preis gebührt.

Herzlichen Glückwunsch!
 


 
Axel-Springer-Preis 2007, Kategorie Hörfunk, Platz 2

»Goethe heiratet Christiane Vulpius vor 200 Jahren«

gesendet am 19. Oktober 2006
WDR 2

Marko Rösseler

 

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Auszug aus der Laudatio von Jürgen Köster:

Geboren 1972 und aufgewachsen am Nordrand der Eifel in Stolberg. Nach dem Abitur für die »Stolberger Nachrichten« geschrieben. Studium in Köln: Germanistik, Archäologie, Alte Geschichte. Um diese schöngeistige Tätigkeit zu finanzieren, freie Mitarbeit beim WDR-Hörfunk. Studium abgeschlossen, Volontariat beim Sender Freies Berlin. Anschließend wieder freier Mitarbeiter beim WDR (Hörfunk und Fernsehen).

In höchst unterhaltsamer Form und unter Einsatz funkischer Mittel, mit Lyrik- und Musikelementen hat Marko Rösseler ein munteres Hörstück geschaffen. Er holt den Dichter vom hohen Podest der Weimarer Klassik auf den Boden des männlichen Alltagslebens. Goethe als Haushaltsvorstand, als emsiger Arbeiter, als sexdurstiger Liebhaber, lyrisch bewegt, aber auch mit Gefühlsblockaden. So macht Kultur-Hören Spaß.

Glückwunsch zum 2. Preis: Marko Rösseler!

 


 

Axel-Springer-Preis 2007, Kategorie Hörfunk, Platz 3

»WM-Radiokids«

gesendet vom 17. Februar bis 13. April 2006
Radio NRW

Philipp Roggenkamp

 

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Auszug aus der Laudatio von Jürgen Köster:

Philipp Roggenkamp ist 24 Jahre alt und kommt aus dem Münsterland. Als Schüler sammelte er Erfahrungen als Reporter und Moderator im Lokalfunk bei Radio WAF. Nach dem Zivildienst ging er zunächst nach Köln zu VIVA. Außerdem arbeitete er für ProSieben. Die theoretischen Grundlagen erweiterte er bei der Adolf-Grimme-Akademie. Nebenbei war Philipp Roggenkamp auch im NRW-Lokalfunk tätig. Seit Oktober 2005 konzentriert er sich wieder voll und ganz aufs Radio – als Volontär bei Radio NRW in Oberhausen. Ein Highlight für Philipp Roggenkamp waren die Reporter-Einsätze in den Stadien bei der Fußball-WM. Und im Vorfeld der WM entstand die Serie »WM-Radiokids«.

Die Idee war und ist gut, die Umsetzung ausgezeichnet. In der Sprache der Kids wurden denkwürdige Fußballreportagen vergangener Zeiten in kindergerechter Sprache und Diktion produziert. Durch diese Art Radio wurde die Vorfreude auf die Fußball-WM einerseits und die Erinnerung an »Großtaten« der Vergangenheit zu einer generationsübergreifenden Symbiose gestaltet.

Gratulation an die Kids – dem Vernehmen nach alle Kinder von Radio-NRW-Mitarbeitern – und für die Reporterleistung besonders an Sie, Philipp Roggenkamp.

 
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